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Speicherkarten Daten - Übersicht


SD-Card

Die SD-Card ist ein mobiles Speichermedium und gehört zur Gruppe der Flash-Speicher, besitzt also keine mechanischen Speicherelemente. SD steht für Secure Digital. Die SD-Card ist, ähnlich wie der Memory Stick, als Brücken- und Speichermedium für die vernetzte Kommunikation zwischen digitalen Geräten gedacht.

Man findet die SD-Card in Digital-Kameras, Audio-Playern, GPS-Geräten, Handys, Camcordern, DVD-Player u.a.
Mit den Abmessungen 24x32x2,1 mm ist die SD-Card fast so gross wie eine Briefmarke und geringfügig dicker als die MultiMedia-Card.

Die Gehäsuseform verhindert ein falsches Einlegen der Karte und schützt die neun Kontakte vor unerwünschtem Kontakt mit anderen metallischen Leitern.

Ein mechanischer Schreibschutz (Schiebeschalter) verhindert das versehentliche Überschreiben bzw. Vernichten von Bild-, Ton- und Sprachelementen. Geräte mit SC-Card Schlitzen sind abwärtskompatibel und können auch MultiMedia-Cards aufnehmen.



Speicherkapazität
Die erste SD-Card hatte eine Speicherkapazität von 8 MByte und konnte 2 Stunden Musik speichern. Heute gibt es SD-Cards bis 1 GByte Kapazität. Bereits im Jahr 2004 sollen Kapazitätn von 4 GByte verfügbar sein. Auf diesem Winzling finden dann sogar komplette Filme - in DVD-Qualität - Platz.



Übertragungsgeschwindigkeit
Die SD-Card der ersten Generation konnte Daten mit einer Transfergeschwindigkeit von 2 MByte/s übertragen und war damit für Audio- und Foto-Anwendungen geeignet. SD-Cards der zweiten Generation übertragen Daten schon mit einer Geschwindigkeit von 10 MByte/s.

Der Kopierschutz in der SD-Card


Im Steuerschaltkreis der SD-Card befindet sich ein Kopierschutz für Audio-Aufnahmen nach den CPRM-Spezifikationen. Damit werden die Anforderungen von Künstlern und Rechteinhabern voll berücksichtigt. Audiosignale, die über ein Schreib-/Lesegerät auf die CD-Card kopiert werden, werden vom Copymanagement der SD-Card überwacht. Hierbei ist ein dreimaliges Ausbuchen (=kopieren) pro Titel und PC möglich.

MultiMedia-Card

Die MultiMedia-Card ist ein mobiles Speichermedium und gehört zur Gruppe der Flash-Speicher, besitzt also keine mechanischen Speicherelemente. Mit den Abmessungen 24x32x1,4 mm und einem Gewicht von nur 1,5 Gramm ist die MultiMedia-Card die kleinste aller Speicherkarten.

Die Entwicklung der MultiMedia-Card geht zurück auf ein Joint zwischen SanDisk und Siemens. Ihr Einsatz war ursprünglich für Mobiltelefone gedacht. Heute findet die MultiMedia-Card Verwendung in MP-3 Playern und Digital-Kameras.

Der große Durchbruch blieb der MultiMedia-Card aber verwehrt, da ihre Speicherkapazität lange Zeit auf 16MByte begrenzt war. Heute sind Speicherkapazitäten bis 64MByte verfügbar.

Mit entsprechenden Lesegeräten lassen sich die Daten von der MultiMedia-Card über die Parallel- und USB-Schnittstelle auf einen PC übertragen.

Die Zukunft der MultiMedia-Card steht unter dem Schatten der SD-Card, die man quasi als ihr Nachfolgemedium bezeichnen kann. Die SD Card ist geringfügig dicker bei sonst gleichen Abmessungen, bietet aber mehr Speicherkapazität und Funktionalität. Zudem können Geräte mit SD-Slot auch MultiMedia-Cards lesen.



CompactFlash-Card

Die CompactFlash-Card (CF-Card) ist ein mobiles Speichermedium und gehört zur Gruppe der Flash-Speicher, besitzt also keine mechanischen Speicher-Elemente. Sie findet hauptsächlich in Digital-Kameras Verwendung. Eingeführt wurde die CompactFlash-Card 1994 von der amerikanischen Firma SanDisk. Seit 1995 kümmert sich die CompactFlash Association um die Standardisierung.

CompactFlash-Karten gibt es in zwei Ausführungen. Typ I mit den Abmessungen 43 x 36 x 3,3 mm und Typ II mit 5mm Dicke. Damit ist die CF-Card halb so gross wie eine PC-Card.
Die CompactFlash-Card besitzt einen eingebauten (Steuer-Elektronik), der den Schreib-Lese-Vorgang steuert. Vorteil dieser integrierten Lösung ist, dass Speicher und Controller immer zusammenpassen.
Die Versorgungsspannung der CompactFlash-Card beträgt in der Regel 3,3V, die über den jeweiligen Slot erfolgt. Einige CompactFlash-Cards kommen auch mit einer 5V Versorgung zurecht.
Die Steckverbindung der CompactFlash-Card ähnelt der der PC-Card, hat aber nur 50 statt 68 Pins.
CompactFlash-Cards gibt es in Abstufungen bis zu Speicherkapazitäten von 3GByte (Stand April 2003).
Innerhalb der Flash-basierten Speicherkarten gehört die CF-Card zu den preiswertesten Vertretern.

Seit 2001 gibt es von SanDisk eine CompactFlash-Card Ultra, die eine höhere Datentransferrate bis zu 2,8GByte erreicht. Die CF-Ultra ist voll kompatibel mit der Standard CF-Card.

Lesegeräte

 


Zum Datentransfer nutzen die CF-Cards die bei Festplatten übliche ATA-Schnittstelle. Aus diesem Grund lassen sich CF-Cards über einfache Adapter in PC-Steckplätze von Notebooks betreiben. Zum anderen gibt es spezielle Lesegeräte mit USB- oder Parallel-Schnittstelle, die an jeden PC angeschlossen werden können.

 

Memory Stick

Speicherelemente. Der Memory Stick wurde von Sony eingeführt und ist, ähnlich wie die SD-Card, als Brücken- und Speichermedium für die vernetzte Kommunikation zwischen digitalen Geräten gedacht. Man findet den Memory Stick in Digital-Kameras, Audio-Playern, GPS-Geräten, Handys, Camcordern, DVD-Player und anderen Geräten.

In der Vergangenheit wurde der Memory Stick fast ausschließlich in Sony Produkten eingesetzt.

Erst seit jüngerer Zeit gibt es weitere Lizenznehmer, die einen Steckplatz für Memory Sticks in Digital-Kameras anbieten (z.B. HP und Epson).

Das Standardmodell ist 21x50x2,8 mm groß, hat die Form eines Kaugummis und die Farbe Blau. Neben der blauen Standardversion gibt es noch eine weiße und eine pink farbene Ausführung mit den gleichen Abmessungen. Der pink farbene Memory Stick ist für die Kommunikation zwischen PC und dem Sony Aibo gedacht. Die weiße Ausführung besitzt einen Speicherbereich für kopiergeschützte Daten, ähnlich wie bei er SD-Card. Sony bezeichnet diesen Memory Stick als "Magic Gate".

 



Speicherkapazität und Geschwindigkeit
Speicherkapazitäten gibt es in Abstufungen bis 128 MByte. Angekündigt sind Kapazitäten bis 1 GByte.
Die max. Datentransferraten betragen 2,45 MBytes/s für das Lesen und 1,8 MBytes für das Schreiben. Auch hier sind für die Zukunft Datentransferraten von bis zu 20 MByte/s angekündigt

xD-Card

Die xD-Card ist ein mobiles Speichermedium und gehört zur Gruppe der Flash-Speicher, besitzt also keine mechanischen Speicherelemente. Die xD-Card wurde im Sommer 2002 von Fuji und Olympus in den Markt eingeführt und ist als Nachfolgemedium für die SmartMedia-Card vorgesehen. Ebenso wie die SmartMedia-Card besitzt die xD-Card keinen internen Controller. Die in diesem Zusammenhang von der SmartMedia-Card her bekannten Probleme mit der Aufwärts-Kompatibilität treten bei der xd-Card aber nicht auf.


Das Akronym xD steht für "extrem Digital" und bezieht sich auf die Abmessungen. Mit den Maßen 20x25x1,7 mm ist die xD-Card die z.Zt. kleinste Speicherkarte und man muß schon aufpassen, sie nicht zu verlieren.

Speicherkapazitäten
Die xD-Card ist in den Speichergrößen 16 MB, 32 MB, 64 MB und 128 MB erhältlich. Für Ende 2002 ist eine 256 MB Karte geplant. 512 MByte und 1GByte Versionen sind bis Ende 2004 vorgesehen.

Geschwindigkeit
Die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten sind recht hoch spezifiziert. So können die kleinen xD-Cards mit 1,3 MByte/s beschrieben und mit 5 Mbyte/s gelesen werden. Karten ab 64 MByte lassen sich sogar mit 3 MByte/s beschreiben.

Lesegeräte
Von Beginn der Markteinführung an gibt es entsprechende USB-Kartenlesegeräte.


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