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Auf dieser Seite wollen wir Ihnen einen kleinen Überblick
der Speicher geben.
Es wird unterschieden zwischen permanentem Speicher und
flüchtigen Speichern. Zu den permanenten Speichern gehören die Festplatte
oder Speicherkarte, diese halten ohne Spannung die Daten.
Die flüchtigen Speicher halten die Daten nur, wenn Spannung anliegt, haben
aber bedeutend schnellere Zugriffzeiten als wie die permanenten Speicher.
Welche Bauformen gibt es bei Speichermodulen ?
SIMM (Single In-Line Memory Module) :
SIMM-Module (DRAM, FPM-DRAM und EDO-DRAM) sind 72-polige Bausteine.
Werden nur noch für Spezialanwendungen verwendet.
Beide Seiten der Steckerleiste haben das gleiche Signal.
DIMM (Dual In-Line Memory Module) :
DIMM-Module (SDRAM und DDR-SDRAM) sind auf beiden Seiten mit getrennten
Signalen versehen.
SDRAM (Synchrone Dynamic Random Access Memory) :
168polige Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 8 und 12 ns.
DIMM-Module gibt es als 3,3 bzw. 5 V-Version (älter). 3,3V-Typen sind durch
eine 2. Kerbe gekennzeichnet. Diese Speicher sind in älteren Rechnern bis
Pentium III und noch in manchem günstigen Athlon XP-Rechner zu finden. Meist
als PC133.

DDR-SDRAM (Double Data Rate Synchrone Dynamic Random
Access Memory) :
Eine Weiterentwicklung der SDRAM mit 184 Kontakten. Bei diesem Speicher
werden pro Takt von Prozessor zwei Datenpakete ausgegeben. Daher ist der
Speicher doppelt so schnell wie der SDRAM. Trotz einem Takt von z.B. 133MHz
wird dann von DDR266 gesprochen. Der gleiche Speicher wird dann aber auch
als PC2700 bezeichnet was der maximalen Datengeschwindigkeit entspricht. Es
gibt bisher:
DDR266 / PC2100
DDR333 / PC2700
DDR400 / PC3200
DDR466 / PC3700
DDR500 / PC4000

DDR2
Es wird eine kleinere Spannung von 1,8 statt 2,5 Volt verwendet. Dadurch
geringere Leistungsaufnahme. Durch neue Gehäuseform der Chips und verbessere
Speichercontroller ist die Geschwindigkeit größer. Leider wird ein Teil der
Leistung durch eine erhöhte CAS-Latency wieder kompensiert. DDR2 Module
haben 240Pin.
DDR2-533 / PC2-4300
DDR2-677 / PC2-5300

SO-DIMM (Small Outline Dual In-Line Memory Module)
Auch hier gibt es wieder die älteren SO-Dimm mit SDRAM und einem Takt von
66, 100 und 133MHz. Diese haben einen 144-poligen Anschluss.
Die Module sind besonders klein und Flach für den Einsatz in Notebooks. Bei
älteren Notebooks gibt es sehr viele verschiedene Timings und
Speicherorganisationen. Somit muss immer ein spezieller Speicher für dieses
Notebook verwendet werden.
Die neueren SO-DIMM mit DDRAM haben einen einen 200-poligen Anschluss. Diese
haben eine sehr hohe Kompatibilität untereinander.
Die neueste Generation ist DDR2 SO-DIMM für Notebooks. Diese haben genau wie
DDR1 SO-DIMMS 200 PIN. Die Module sind schon auf dem Markt.
Extrem kleine Subnotebooks z.B. von JVC nutzen die seltenen Micro-DIMM.

RIMM (Rambus In-Line Memory Module
Rambus-Module haben einen 184-poligernAnschluß (16-bit) oder 232-poligen
Anschluss (32-bit).
Hier werden pro Takt sogar 4 Datenpakete übertragen (quad-pump). Die Module
müssen immer Paarweise eingesetzt werden. Leider sind diese durch die
Lizenztechnik von Intel sehr teuer und wurden inzwischen von DDR fast völlig
verdrängt. Es gibt die Geschwindigkeiten PC600, PC800 und PC1066.
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