Arbeitsspeicher Upgrade

Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn Sie zwischen den Programmen mit einem Klick wechseln wollen und Ihrem Rechner die Luft ausgeht, Links im Browserfenster sich nicht mehr anklicken lassen und der Browser einfriert. Werden umfangreiche Excel Tabellen nicht mehr vollständig geladen? Braucht Ihr Rechner eine gefühlte Ewigkeit um hochzufahren? Wenn dem so ist, dann wird es höchste Zeit Ihren Arbeitsspeicher aufzurüsten.

Keine Angst. Ein Arbeitsspeicher Upgrade ist auch für handwerkliche Laien machbar.

Wie viel Arbeitsspeicher steckt in Ihrem System

Drücken Sie gleichzeitig die „Windows – „ und „Pause – „ Taste auf Ihrer Tastatur. Der vom Betriebssystem adressierbare Arbeitsspeicher wird Ihnen in einem Popup angezeigt. Bei 32-Bit Systemen sind nur maximal 4 Gigabyte Arbeitsspeicher möglich. Vom Betriebssystem werden dann nur ca. 3.5 Gigabyte genutzt und angezeigt. Der Grund hierfür ist, dass das System diverse Hardware Treiber schon beim Booten, vor dem eigentlichen Start des Betriebssystems, in den RAM lädt.

Speicherdiagnose und fehlerhafte Speichermodule

Sind Sie der Meinung, dass Ihr Arbeitsspeicher ausreichend bestückt, aber die Leistungsfähigkeit Ihres Rechner im Keller ist, oder werden tatsächlich weniger Arbeitsspeicher angezeigt, als Sie verbaut haben, empfehle ich Ihnen eine umfangreichere Speicherdiagnose.

Windows Speicherdiagnosetool Starten

Ab Windows Vista ist ein entsprechendes Systemprogramm an Board, alternativ gibt es externe Tools wie „Memtest“ zum Download. Für beide Diagnose Tools ist jeweils ein Neustart notwendig. Da der gesamte Adressraum des Arbeitsspeichers hierbei einem Stresstest unterworfen wird, sollten Sie genügend Zeit einplanen, Sie können nämlich den Rechner während der Arbeitsspeicher Tests nicht nutzen.

Starten Sie das Systemtool mit Hilfe der Startmenü -, bzw. Cortona Eingabeaufforderung und suchen Sie dort nach „Speicherdiagnose“. Wurde ein fehlerhafter RAM entdeckt, empfiehlt es sich auf jeden Fall das Modul auszutauschen.

Slots oder Speichersteckplätze

Die einzelnen RAM Module sind auf dem Mainboard aufgesteckt und können entsprechend einfach ausgetauscht werden. Bei Netbooks oder Ultrabooks ist in ganz seltenen Fällen das Speichermodul fest verlötet, so dass keine Speicheraufrüstung möglich ist. Bei Desktops finden Sie die Speichersteckplätze ( Slots ) direkt auf dem Motherboard, bei Notebook und Co in einem Wartungsschacht, auf der Geräteunterseite oder auch, je nach Hersteller und Modell unterschiedlich, unterhalb der Tastatur.

Haben Sie noch freie Speichersteckplätze zur Verfügung können Sie Ihren Rechner mit zusätzlichen Speichermodulen aufrüsten. Wenn nicht, tauschen Sie die Module entsprechend aus. Die Speicher sind je nach Bauart untereinander kompatibel. (JEDEC Industriestandards).

Arbeitsspeicher Upgrade - Dual Channel

In der Regel können die einzelnen Speicherkanäle vom Speichercontroller parallel zueinander betrieben werden. Die Speichertransferrate (Taktrate) wird damit nahezu verdoppelt. Um Dual Channel oder Triple Channel Technik zu nutzen, müssen die Steckplätze entsprechend ihrer Farbmarkierung mit baugleichen Modulen, gleicher Größe bestückt werden.

Kapazität und Speicherbauart der verbauten Arbeitsspeichermodule

Werfen Sie einen Blick in Ihr Handbuch. Es gibt Ihnen nicht nur Aufschluss darüber, welche Speicherbauart in Ihrem Rechner verbaut – und wie die Kapazität Ihres RAMs auf die einzelnen Module und Slots verteilt ist, sondern auch wieviel Arbeitsspeicher maximal in Ihr System passt.

Ist das Handbuch nicht mehr vorhanden lassen sich mit entsprechenden Systemtools, die Bauart des Arbeitsspeichers und die Bestückung der einzelnen Speichersteckplätze bequem auslesen. Solche Systemtools, wie z.B. „CPU-z“ finden Sie bei den meisten Online Computerzeitschriften, aber auch auf den jeweiligen Herstellerseiten ( www.cpuid.com ) zum kostenlosen Download angeboten. Wählen Sie bei CPU-z den Reiter SPD. Dort finden Sie alle wichtigen Details zu Ihrem bereits verbauten Arbeitsspeicher.

Alternativ können Sie aber auch Ihren Rechner schon im Vorfeld aufschrauben. In der Regel lassen sich die Kapazität und die Bauweise auf dem Aufkleber des Speichermoduls auslesen.

Die unterschiedliche Arten von Arbeitsspeicher

Prinzipiell unterscheidet man zwischen SDRAM, DDR, DDR2, DDR3 oder den aktuellen DDR4 Speichern, die im Bezug auf Ihre Funktionsweise, der Anzahl Ihrer Steckkontakte, Ihrer benötigten Spannung und den möglichen Taktfrequenzen nicht miteinander kompatibel – und auch nicht baugleich, hinsichtlich des Speichersteckplatzes sind. ( Unterschiedliche Platzierung der Einkerbung auf der Modul-Kontaktleiste )

204-Pin DDR3 SODIMM Notebookspeicher

Notebook – und Desktop Speicher

Jede Baugruppe gibt es zudem in zweierlei Größen. Den LONG-Dimm ( auch Dimm ) und SO-Dimm Modulen. Die Baugrößen unterscheiden sich optisch ( unterschiedliche Länge ) und in der Anzahl Ihrer Steckkontakte (Pins).

LONG-Dimm kommen in Servern und Desktops, SO-Dimm in Notebooks, aber bisweilen auch in neueren Desktop Modellen zum Einsatz. So hat beispielsweise ein DDR3 Dimm 240 Steckkontakte – sprich 240pin, dagegen ein DDR3 SO-Dimm 204pin, ein DDR4 LONG-Dimm 288pin und ein DDR4 SO-Dimm 260pin.

ECC und non-ECC

LONG-Dimm Speichermodule gibt es zusätzlich in unterschiedlichen Variationen im Bezug auf ihr Fehlerkorrekturverfahren, man spricht von „non-ECC“, „Unbuffererd ECC“, „Fully Buffered ECC“ und „Registered ECC“ Speichern. Diese sind miteinander nicht kompatibel. Bei SO-Dimms kommen nur „non-ECC“ Module zum Einsatz.

Taktung

Die einzelnen Speicher – Baugruppen gibt es mit unterschiedlichen Taktfrequenzen (Megahertz, MHz) zu kaufen. Es gilt, je höher die Taktung, umso höher die Leistung des Speichers. Die unterschiedlichen Taktraten sind als feste Größen ( Industriestandards ) vordefiniert. DDR3 Speicher gibt es beispielsweise mit 800, 1066, 1333, 1600, 1866 und 2133 MHz Taktung, DDR4 Speicher mit 2133, 2400, 2666, 2933 und 3200 MHz.

Die maximale Taktung für Ihr System hängt von der Hardware Spezifikation Ihres Motherboards, aber auch von der jeweiligen BIOS Version ab. Die Taktung innerhalb einer Baugruppe ist abwärts kompatibel. Grundsätzlich gilt, dass sich unterschiedlich getaktete Arbeitsspeicher Module, immer nach dem mit der niedrigsten Taktung ausrichten.

Wie viel maximaler RAM passt in mein System

Wie viel maximaler Arbeitsspeicher in Ihr System passt, ist in Ihrem Handbuch oder auch auf der jeweiligen Herstellerseite Ihres Rechners zu finden. Auch geben Arbeitsspeicher Online Shops, wie MemoryXXL, Auskunft über die maximale Arbeitsspeicher Konfiguration für das jeweilige Hersteller Model.

Neben der Hardware spielt beim maximal nutzbaren Arbeitsspeicher, auch die Art Ihres Betriebssystems eine wichtige Rolle. Falls Sie ein 32-Bit System verwenden, erkennt Ihr System maximal nur 4GB Arbeitsspeicher, auch wenn Ihre Hardware theoretisch mehr Arbeitsspeicher erkennen könnte.

Kaufempfehlung

Am einfachsten ist es, wenn Sie sich beim Kauf des neuen Speichermoduls, an den bereits vorhandenen Speichermodulen orientieren. ( Bauart, Fehlerkorrektur ECC, Taktung, Spannung und Anzahl der Steckkontakte ) Das neue Speichermodul sollte dann – Hersteller unabhängig – mit den bereits verbauten Modulen funktionieren. Überschreiten Sie bitte nicht, den vom Hersteller vorgegebenen maximalen Arbeitsspeicher.

Kaufen Sie Ihren Arbeitsspeicher beim Speicher Fachhändler. Falls der Speicher nicht passt, können Sie diesen nicht nur während der gesetzlichen Rücknahmefrist austauschen, Sie erhalten hier auch den Besten fachmännischen Support.

Der Speichereinbau

Entfernen Sie Ihren Rechner vom Stromnetz. ( Notebook Akku! ) Schrauben Sie das Gerät auf. Nutzen Sie ein Erdungs-Armband oder berühren Sie kurz eine blanke Metallstelle Ihrer Zentralheizung um sich zu erden.

Arbeitsspeicher Einbau, Vermeidung von elektrostatische Entladung

Drücken Sie die Klemmen an den beiden Seiten des Speichersteckplatzes vorsichtig nach unten. Das Speichermodul hat eine oder zwei unsymmetrisch liegende Auskerbungen in der Kontaktleiste und passt nur von einer Richtung in den Steckplatz. Drehen Sie den Speicher so, dass sie in den Speicherslot passen. Das Modul sollte sich jetzt mit einem leichten Druck aufstecken lassen. Drücken Sie die seitlichen Speicherklemmen jetzt wieder vorsichtig nach oben und bis diese fest einrasten.

Vorsicht keine Gewalt beim Aufstecken der Speichermodule. Sie können so das Modul, aber auch den Speicherslot beschädigen. Wenn das Modul nicht in den Speichersteckplatz passt, haben Sie den falschen Speicher eingekauft.

Bauen Sie den Rechner wieder zusammen. Mit dem richtig ausgewählten Speichermodul sollte jetzt Ihr Rechner neu starten. Drücken Sie die „Windows – „ und „Pause – „ Taste Ihrer Tastatur. Wenn der neu verbaute Arbeitsspeicher korrekt erkannt wird, ist alles in Ordnung. Beachten Sie die 32-Bit Speicherbegrenzung, es werden mit 4 GB -, maximal nur ca. 3.5 GB RAM angezeigt. Mehr Speichereinbau Anleitungen finden Sie hier.

Falsch eingebauter Arbeitsspeicher, Fehlerdiagnose

Startet Ihr Rechner nicht mehr, so überprüfen Sie bitte, ob die Speicherbausteine richtig in Ihrem Speichersteckplatz sitzen und mit Hilfe der seitlichen Klammern fest arretiert sind. Haben Sie eventuell unbeabsichtigt ein Kabel im Rechner herausgezogen? ( z.B. an der Festplatte )

Überprüfen Sie – der Reihe nach – bitte die Speicher einzeln und pro Steckplatz auf ihre Funktionsfähigkeit. Es könnte sich ja um ein defektes Speichermodul oder einen fehlerhaften Speichersteckplatz handeln. Startet der Rechner mit nur einem gesteckten Modul, so ist davon auszugehen, dass dieses und der genutzte Steckplatz in Ordnung sind.
Checken Sie noch einmal die möglichen Speicherkonfigurationen in Ihrem Handbuch. Gibt es Beschränkungen seitens der einzelnen Speichersteckplätze? Ist die Bauart des neuen Speichermoduls die Richtige?

Ist Ihr BIOS veraltet? In manchen Fällen hilft ein BIOS Upgrade, da dieses unter anderem auch den Zugriff auf den Arbeitsspeicher ( SPD, Serial Presence Detect ) steuert. Ist das BIOS veraltet werden Speicherkomponenten, wie Taktung, Timings oder Spannung eventuell nicht richtig erkannt. Falls möglich, stellen Sie die Speichertimings in den BIOS Einstellungen auf „Automatische Erkennung“.

PC aufrüsten

Computer und Smartphones verlieren schnell an Wert. Noch heute aktuelle Hardware, gilt morgen wieder als technisch veraltet. Und moderne Software, insbesondere Spiele und Multimedia Anwendungen, aber auch Betriebssysteme stellen immer neue Anforderungen an Ihren Rechner, der im alltäglichen Gebrauch zusätzlich an Leistungsfähigkeit verliert. Doch ist ein Neukauf immer sinnvoll und wann empfiehlt es sich seinen PC aufzurüsten?

Der Arbeitsspeicher, die Festplatte, Grafikkarte und Netzteil, der Prozessor oder das gesamte Motherboard, nahezu jede Hardwarekomponente kann mit wenigen Handgriffen ausgetauscht, bzw. hinzugefügt werden. Ihr PC gewinnt nicht nur wieder deutlich an Geschwindigkeit und Performance, Sie können damit auch bares Geld sparen.

Bei der Entscheidung, ob eine Nachrüstung oder ein Neukauf sinnvoll ist, spielen nicht nur das Alter Ihres Computers, die Bauform (Notebook oder Desktop), sondern auch die bereits verbaute Hardware und die Art der Anforderung eine wichtige Rolle.

PC Arbeitsspeicher aufrüsten

PC aufrüsten, Arbeitsspeicher

Hat Ihr Rechner mit der Zeit deutlich an Power und Reaktionsfähigkeit verloren? Nutzen Sie rechenintensive Programme? Dann empfiehlt es sich den Arbeitsspeicher (RAM) aufzurüsten. Die einzelnen Speichermodule sind nicht teuer und lassen sich unkompliziert in Ihrem Rechner installieren. Sie sind in der Regel direkt auf dem Motherboard aufgesteckt ( Speichersteckplätze, Slots ). Bei einem Notebook finden ist die RAM Module in einem Schacht auf der Geräteunterseite oder auch direkt unterhalb der Tastatur.

Für ein erfolgreiches Upgrade sind die Speicherbauform, die Anzahl der vorhandenen Steckplätze, aber auch der maximal nutzbare Arbeitsspeicher entscheidend. Werfen Sie einen Blick in Ihr Handbuch. Spendieren Sie Ihrem Rechner, wenn möglich mindestens 4 GB – und für aufwendiges Multimedia ( Videoschnitt ) oder Spiele besser 8 GB Arbeitsspeicher.

Den Festplattenspeicher nachrüsten

PC aufrüsten, Festplatte

Eine vollgeschriebene Festplatte macht das System extrem langsam und instabil. In PCs ist der Einbau einer zusätzlichen Festplatte meistens möglich, ansonsten muss der vorhandene Speicher gegen einen größeren ausgetauscht werden. Festplatten sind mit nur wenigen Schrauben im Einschub befestigt. Achten Sie beim Kauf der Festplatte auf den passenden Formfaktor ( Baugröße ). Bei Desktops sind es aktuell 3.5 Zoll ( 10 cm Breite ) und bei Notebooks 2,5 Zoll ( 7 cm Breite ).

Für den Einsatz einer zweiten Festplatte benötigen Sie einen freien Festplatteneinschub, ein freies Anschlusskabel für die Stromzufuhr und einen zusätzlichen SATA-Slot auf Ihrem Mainboard, bzw. bei älteren PCs einen freien IDE-Slot direkt am 40-poligen Kabel.

Bei Notebooks können SSD-Speicher an Stelle des optischen Laufwerks ( CD / DVD ) als zusätzlicher Festplattenspeicher eingebaut werden. Recherchieren bei Interesse nach „HDD Caddy“ ( Adapterrahmen ) und der „Bezeichnung Ihres Notebook Models“.

Ab Windows 7 und einem SATA 3 – Controller können SSD ( Solid-State-Drive ) Festplatten bedenkenlos verbaut werden. Diese sind wesentlich schneller, aber auch teurer und werden deshalb oft in Kombination mit einer herkömmlichen Harddisk verbaut. Um die Geschwindigkeitsvorteile des SSD Speicher optimal auszunutzen, werden das Betriebssystem und die wichtigsten Programme auf den SSD Speicher verschoben. Dabei gilt für die SSD ein Richtwert von mindestens 250 GB Größe. ( Betriebssystem + Upgrades ).

Bei einem Festplattenaustausch müssen das Betriebssystem, die notwendigen Treiber und Programme neu installiert werden, oder mit Hilfe eines Daten-Migration-Tools und einem USB – Festplattenadapter auf die neue Harddisk gespiegelt werden. Eine Neuinstallation des Systems hat den Vorteil, dass temporäre Dateien und sonstiger Datenmüll nicht mit überschrieben werden.

Grafikkarte austauschen

PC aufrüsten, Grafikkarte

Ruckelt Ihre PC Grafik? Für Gaming, HD-Video Bearbeitung und komplexe Grafikprogramme kann der Einbau einer besseren Grafikkarte sichtbar mehr Performance bringen. Auch bei PCs mit integrierter Onboard Grafik sollte es möglich sein eine dedizierte Grafikkarte einzubauen.

Grundvoraussetzung für einen sichtbaren Leistungsschub der Grafikkarte sind aber immer ein entsprechend leistungsstarker Prozessor und genügend Arbeitsspeicher im Hintergrund. Bei Notebooks ist ein Austausch der Grafikkarte nur in sehr selten Fällen möglich.

Klären sie im Vorfeld ab, ob Ihr Netzteil genügend Strom für die neue Grafikkarte bietet. Im Hochbetrieb verbrauchen diese schnell einmal 200 – 300 Watt. Sie sollten über einen freien PCIe – Stromanschluss, bei leistungsstarken Karten auch zwei Anschlüsse verfügen. Sollte Ihr Motherboard noch mit einer PCI, PCI-X oder AGP Schnittstelle ausgestattet sein, ist von einem Austausch der Grafikkarte abzuraten. Dieses Format ist inzwischen veraltet. Moderne Grafikkarten passen in die aktuellen PCIe (PCI-Express) Schnittstellen. PCIe 2.0 / 2.1 und PCIe 3.0 verhalten sich zueinander auf – bzw. abwärtskompatibel.

Achten Sie unbedingt auf die Baugröße Ihrer neuen Grafikkarte. Manchmal sind diese einfach zu groß für Ihr Gehäuse, oder eine Hardwarekomponente, wie der Kühler stehen beim Aufrüsten im Weg.

Über welche Anschlüsse bezüglich des Monitors verfügt Ihre neue Grafikkarte? Die analoge VGA – wurde von den digitalen DVI- bzw. HDMI Schnittstellen abgelöst. Eventuell brauchen Sie entsprechenden Wandler (Adapter) für Ihren Monitor.

PC Netzteil austauschen

PC aufrüsten, Netzteil

Brauchen Sie ein leistungsstärkeres Netzteil, oder ist Ihr Netzteil einfach nur kaputt?

Achten Sie beim Austausch des Netzteiles auf die im Handbuch beschrieben Leistungsdaten. Dabei sind die Spannung ( Volt ) mit der das Netzteil arbeitet, aber auch die Ausgangsleistung ( Watt ) entscheidend. Die Ausgangsleistung muss mindestens die gleiche oder eine höhere sein.

Bei Notebooks ist das Netzteil außerhalb direkt am Stromkabel angeschlossen.

Beim PC lässt sich das Netzteil innerhalb des Gehäuses austauschen. In der Regel passen ATX, bzw. die Micro ATX Netzteile je nach Größe des Boards. Alte Mainboards laufen eventuell mit einem 20-poligen, die aktuellen Mainboards einem 24–poligen Steckanschluss. Dabei kann der 24-polige Stecker ohne weiteres auf einen 20-poligen Anschluss gesteckt werden.

CPU, Grafikkarten, Laufwerke, etc. verfügen über gesonderte Stromanbindungen. Achten Sie darauf, dass das neue Netzteil über entsprechend viele interne Anschlüsse verfügt, so dass Sie alle Komponenten versorgen können. ( z.B. zwei PCIe – Stromanschlüsse für eine leistungsstarke Grafikkarte, oder bei mehrere Festplatten, entsprechend viele SATA – Anschlüsse ). Zu erwähnen sind noch Netzteile, die über ein eigenes Kabelmanagement verfügen. Nicht benötigte Kabelstränge können dann abgesteckt werden.

Prozessor und Motherboard

Der Austausch der CPU ist nur dann sinnvoll, wenn ein wirklich leistungsfähigerer Prozessor auf das alte Motherboard aufgesteckt werden kann. Doch das in der Praxis selten möglich. Sockel und Chipsätze verändern sich mit jeder neuen Prozessor Generation. Meistens tauscht man deshalb das Motherboard samt CPU aus. Mit dem Austausch des Motherboards müssen eventuell auch der Arbeitsspeicher und das Netzteil ausgetauscht werden.

Ein Computer Neukauf kommt dann oft günstiger. Zumal hier Hardwarekomponenten optimal aufeinander abgestimmt sind und der Einbau eines neuen Prozessors, bzw. Mainboards viel Vorbereitung, technisches Geschick, bzw. einen Fachmann erfordern.

Druckerspeicher aufrüsten – Laserdrucker

Drucker im Büro sollen nicht nur mit qualitativ guten und kostengünstigen Druckergebnissen überzeugen, mindestens genauso wichtig ist es, dass sie reibungslos und effektiv arbeiten. Entscheidend für die Leistung eines Druckers ist unter anderem der interne Druckerspeicher.

Insbesondere bei größeren Druckaufträgen mit einer großen Anzahl an Seiten oder bei Netzwerk Druckern mit hohem Druckvolumen ist neben dem richtigen Toner und Druckerzubehör genügend Arbeitsspeicher ein wichtiger Faktor für eine leistungsstarke Druckperformance. Ein zu kleiner Druckerspeicher legt Ihren Drucker samt PC regelrecht lahm, Seiten werden oftmals fehlerhaft ausgedruckt oder der Druckvorgang mit einer Fehlermeldung abgebrochen.

204-Pin DDR3 Druckerspeicher

Wie viel Druckerspeicher?

Beim Laserdrucker muss eine Seite vollständig in einem Durchgang gedruckt werden. Hierfür benötigt der Drucker das gesamte Abbild der Seite (Job-Datei ) im Speicher. Der Druckertreibers sendet die notwendigen Informationen wie den Ausgabetext samt Formatierungsanweisungen oder Grafiken getrennt an den Drucker. Die Daten werden dort mit Hilfe des Raster Image Prozessor umgerechnet und wiederum druckfertig ausgeben. Erst jetzt kann der eigentliche Ausdruck statt finden.

Für eine reine Textseite A4 werden beispielsweise im Monochrom-Druck mit 300Dpi Auflösung ca. 1MB, bei 600Dpi mindestens 4MB Druckerspeicher benötigt.

Für Laserdrucker im privaten Bereich oder kleineren Büros sollten 128MB Speicher ausreichend sein. Greifen mehrere Benutzer auf einen Drucker zu, sollte das Gerät mit mindestens 256MB besser 512MB RAM ausgerüstet sein. Bei Grafik intensiven Dateien (Flyer und Broschüren) ist ein Arbeitsspeicher mit mindestens 1Gigabyte Größe zu empfehlen.

Druckerspeicher und Laserdrucker

Arbeitsspeicher aufrüsten

Bei den meisten Laserdruckern lässt sich der ab Werk vorhandene Arbeitsspeicher aufrüsten. Es kommen je nach Druckermodell unterschiedliche SDRAMs und Speicherkonfigurationen zum Einsatz. Informieren Sie sich im Vorfeld der Speicheraufrüstung über Ihren verbauten Druckerspeicher und die möglichen Speicherkonfigurationen. Notwendige Informationen hierfür finden Sie  in Ihrem Handbuch oder auf der Hersteller-Website.

Wichtige Details für das Speicherupgrade sind:

  • Wie viel Speicher ist momentan in Ihrem Drucker verbaut
  • Welche Speicherbauart ist mit Ihrem Drucker kompatibel
  • Anzahl und Belegung der Speichersteckplätze
  • Wie viel Arbeitsspeicher ist maximal möglich.

In unserer Datenbank finden Sie die für die unterschiedlichen Druckermodelle alle notwendigen Konfigurationsmöglichkeiten. Haben Sie Fragen oder sollte Ihr Druckermodel bei uns nicht gelistet sein. Fragen Sie uns. Wir helfen gerne.